Professionelle Massage

Massage ist eine mechanische und thermische Einwirkung auf die Haut und die mit der Unterhaut verbundenen sensiblen Nervenenden sowie die Muskulatur, den Blutkreislauf und das Lymphgefäß-System. Durch die spezifische Wahl der Griffanwendung wird die Verbesserung der Sauerstoff-aufnahme, die Aufnahme von Nährstoffen und die vermehrte Ausscheidung von Kohlendioxyd und Schlacke-Stoffen verbessert.

Während der tonuserhöhenden Griffreihenfolge werden sowohl Sauerstoffverbrauch, als auch Kohlendioxyd-Ausscheidungen erhöht, was eine augenblickliche Steigerung der Stoffwechselaktivität bewirkt.

Bei den tonussenkenden Griffen ist als Langzeiteffekt eine erhöhte Einlagerung von Nährstoffen und Sauerstoff zu beobachten. Dies wird als Ruhephase oder Erholungsphase bezeichnet.

Somit wird der Muskel nicht nur leistungsfähiger, sondern neigt bei normalem, ausgeglichenem Gebrauch auch weniger zu erneuter Verspannung, da nun der Stoffwechsel in einer normalen Aktivität funktioniert. Diese „Normalfunktion“ ist natürlich leicht durch Einseitigkeit und Überbeanspruchung (oftmals berufsbedingt) zu stören. In solchen Fällen, welche in der heutigen Zeit außerordentlich häufig auftreten, sollte man eine regelmäßige Massage zur Vorbeugung solcher Störungen anstreben.

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